Frau Meier, die Amsel

Freie Presse, 08.01.2010:

„(…) Claudia Friedemann hatte (…) das sehr junge Publikum (…) von Anfang an auf ihrer Seite. Dabei ist sie sowohl als alleinige Puppenspielerin als auch als Mimin im Einsatz, was sie alles prima bewältigt. (…)

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Wolf Erlbruch entstanden, ist das Theaterstück für Kinder ab vier Jahren beliebt in den Spielplänen der deutschen Puppentheater. Und was einen erwachsenen Zuschauer dabei erstaunen und zugleich beruhigen kann, ist die Tatsache, dass eine so einfache und im besten Sinne bedächtig erzählte Handlung die Mädchen und Jungen, die in der modernen Trickfilmwelt doch an ein ganz anderes Tempo gewöhnt sind, sich davon derart in den Bann ziehen lassen (sic). Völlig unaufgeregt und ohne oberflächliche Effekthascherei erzählt Claudia Friedemann, wie wichtig es ist, eine Aufgabe zu haben, die einen ausfüllt. (…)

Die Inszenierung (Johanna Niedermüller und Manfred Blank) ist ganz unspektakulär und geradlinig, hat wunderbar poetische, warmherzige und humorvolle Momente, die Figuren sind liebenswert und glaubhaft gezeichnet.“