
Julia Bauer schloss ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Ute Niss mit Auszeichnung ab. Sie wurde Meisterschülerin von Dietrich Fischer-Dieskau und vervollkommnete sich bei Edda Moser, Lorraine Nubar und Dalton Baldwin. Aktuell arbeitet sie mit Prof. Ingrid Figur. Neben ihrer Gesangsausbildung erwarb sie das Staatsexamen als Musikpädagogin, erhielt Tanz-, Klavier-, Saxophon- und Klarinettenunterricht und übernahm zahlreiche Rollen in Film, Fernsehen und Synchron.
Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 debütierte Julia Bauer als Solistin am Staatstheater Cottbus. 2001 erhielt sie den Max-Grünebaum-Preis für hervorragende Leistungen in den verschiedensten Genres, u. a. als Gilda, als Eliza Doolittle, als Oscar und als Bessy („Blume von Hawaii“). Seit Ende der Spielzeit 2003/2004 stellt sich Julia Bauer als freie Sängerin neuen Herausforderungen. Engagements führten sie u.a. nach Österreich an die Volksoper Wien (Adele) und zu den Seefestspielen Mörbisch (Anita in „Giuditta“ und Lisa in „Gräfin Mariza“ ), ans Landestheater Innsbruck (Blonde) sowie zum Oregon Bach Festival in Eugen/USA (Lisette in der Welturaufführung der Mendelssohn Bartholdy Oper „Der Onkel aus Boston“ unter der musikalischen Leitung von Helmuth Rilling), an die Semperoper in Dresden (Blonde und Adele), das Tiroler Landestheater (Zerbinetta), die Staatsoper Hannover, die Oper Leipzig, die Staatsoper unter den Linden in Berlin, außerdem nach Kanada sowie nach Südamerika und Südafrika.
Im April 2008 hat Julia Bauer in Tokyo am New National Theatre als Ännchen debütiert. Im Oktober 2009 sang sie erstmalig die Aminta in Richard Strauss' Oper „Die Schweigsame Frau“ am Teatro de la Maestranza in Sevilla. Im Januar 2010 folgte die Lulu in Alban Bergs gleichnamiger Oper am Aalto-Theater Essen (Inszenierung: Dietrich Hilsdorf). Auch als Konzert- und Liedinterpretin ist Julia Bauer gefragt und ausgezeichnet (Beste Liedinterpretation beim Young Concert Artist Wettbewerb in Leipzig).
In Chemnitz sang sie bereits die Partie der Sierva Maria in der Deutschen Erstaufführung der Eötvös-Oper „Love and Other Demons“, die Musetta in „La Bohème“ sowie die Leonore in Otto Nicolais Oper „Die Heimkehr des Verbannten“.
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