
Kathleen Glose studierte Gesang an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater bei Christa Kern-Pöschel und Hans-Joachim Beyer. Dem Abschluss mit Auszeichnung folgte ein zweijähriges Künstlerisches Aufbaustudium.
Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt im Bereich der Oper, wobei die Mezzosopranistin bereits mehr als vierzig Partien ihres Faches sang.
Engagements führten sie u.a. an die Theater Annaberg, Altenburg/Gera, Chemnitz, Erfurt, Freiberg/Döbeln, Görlitz, Plauen/Zwickau und Radebeul.
Zu den wichtigsten Partien ihres Repertoires zählen: Carmen, Cherubino, Don Ramiro („Die Gärtnerin aus Liebe“), Zerlina („Don Giovanni“), Idamante („Idomeneo“), Olga („Eugen Onegin“), Siebel („Margarethe“), Page („Salome“), Meg Page („Falstaff“), Flora („La Traviata“), Maddalena, Klärchen („Im Weißen Rössl“) sowie aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik: Katte („Kronprinz Friedrich“ von S. Matthus), 5. Sibylle („De Temporum Fine Comoedia“ von C. Orff).
Darüber hinaus widmet Kathleen Glose sich mit Liebe dem Liedgesang, und als Solistin des Leipziger Synagogalchores sang sie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.
Seit 1998 ist sie Lehrbeauftragte für Stimmbildung an der Musikhochschule Leipzig. An der Musikschule Kreuzberg in Berlin bereitet sie seit 2007 künftige Sänger und Pädagogen gezielt auf ein Studium und die entsprechenden Aufnahmeprüfungen vor.
In Chemnitz sang Kathleen Glose u. a. den Hänsel und die Titelpartie in „Pinocchios Abenteuer“, außerdem Mercédès („Carmen“), Annina („La Traviata“), die Dritte Magd („Elektra“) und Dritte Elfe („Rusalka“). In dieser Spielzeit ist steht sie wieder als 3. Dame in Mozarts „Zauberflöte“ auf der Chemnitzer Opernbühne.