
Dominik Wilgenbus - geboren in Memmingen, aufgewachsen in Borken/Westfalen - studierte von 1987 bis 1991 Theaterregie bei Prof. August Everding in München und arbeitet seitdem freischaffend als Regisseur, Übersetzer und Autor.
Er ist Mitbegründer u.a. des „Metropol–Theaters München“ und der „Kammeroper München“, mit der er eigene Fassungen u.a. von Mozarts „La Finta semplice“, Rossinis „La Pietra del Paragone“, Piccinnis „La Cecchina“, der „lustigen Nibelungen“ von Oscar Straus sowie als Autor das Haydn–Pasticcio „Untreue lohnt sich! oder auch nicht…“ herausbrachte.
Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn nach München ans Gärtnerplatztheater („Die diebische Elster“ 1994, drei Offenbach–Einakter), an die Wiener Volksoper („Die Herzogin von Chicago“) sowie u.a. nach Dortmund („Die lustigen Weiber von Windsor“, „Hänsel und Gretel“, „La Bohème“), Klagenfurt („Wiener Blut“, „Don Pasquale“, „Into the Woods“), Leipzig („Die schöne Helena“, „Zar und Zimmermann“) und Chemnitz („Rusalka“).
Das von ihm geschriebene und inszenierte „Heidi – das Heimatmusical“ (Komponist: H.C.Mylla) steht seit sechs Spielzeiten auf dem Spielplan der Musikalischen Komödie Leipzig.
Für den Münchner Barocksommer inszenierte er Händels „Orlando“ mit dem Carissimi–Consort, beim Wiener Festival „Klangbogen“ Ralph Benatzkys „Bezauberndes Fräulein“ sowie für den J:opera Festivalsommer zum Haydn-Jubiläum 2009 dessen „Welt auf dem Mond“.
Seit 2004 ist er Dozent an der Musikhochschule Nürnberg–Augsburg. Mit seinen Studenten erarbeitete er Inszenierungen u.a. von „Figaros Hochzeit“ und „Die Fledermaus“.
2007 inszenierte er im Rahmen des Internationalen Opernkurses der Jeunesses Musicales Rossinis „La Cenerentola“ in Weikersheim.
Mit seinem literarisch–musikalischen Solo “Mein Wagner” (als Hörbuch erschienen bei ProArte–Tonlabor) tritt er seit 1997 auf.