
Yves Hinrichs, geboren 1976 in Torgau, war nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig "Felix Mendelssohn Bartholdy" von 2002 bis 2005 am Badischen Staatstheater in Karlsruhe engagiert.
2005 wurde er Ensemblemitglied am Neuen Theater Halle und spielte dort bis 2008 u.a. den Ferdinand in Friedrich Schillers "Kabale und Liebe" (Regie: Enrico Lübbe), den Gawan in "Parzifal" (nach dem Roman von Adolf Muschg, Regie: Claudia Bauer), den Harald in "Arsen und Spitzenhäubchen" (Regie: Christian Weise), den Kleist in Oliver Schmaerings "Herrmanns Schlacht" (Regie: Albrecht Hirche) und in "Allein das Meer" (Dramatisierung des Romans von Amos Oz, Regie: Paul Binnerts). Diese Inszenierung wurde 2006 eingeladen zum Berliner Theatertreffen. Am Neuen Theater Halle entwickelte Yves Hinrichs gemeinsam mit den Mitgliedern des dortigen Jugendclubs die Projekte "An der Saale hell gestrandet" und "Exit". Letzteres wurde zum Jugendtheatertreffen 2008 in Krefeld eingeladen.
Am Theater Chemnitz ist Yves Hinrichs seit der Spielzeit 2008/2009 als festes Ensemblemitglied engagiert, und hier setzt er auch seine Arbeit mit Jugendlichen fort und leitet den Jugendclub "KarateMilchTiger", dessen erste Produktion im Frühjahr 2009 seine Premiere hatte: "Ich möchte irgend etwas für dich sein" (eingeladen zum 18. Sächsischen Landesschülertheatertreffen 2009).
Die zweite Produktion, "Revolution Reloaded" nach Schillers "Räuber" in der Spielzeit 2009/2010, gehört zu den fünf Produktionen, die zum bundesweiten Festival "Schüler spielen Sturm und Drang" nach Ludwigsburg eingeladen waren, wo die Inszenierung auch für 3sat/Theaterkanal aufgezeichnet wurde. Es folgte eine Einladung zum "Theatertreffen der Jugend" in Berlin, Mai 2010.
Die dritte Inszenierung "Don't cry for me, baby" (ein Projekt um und über Shakespeares "Romeo und Julia") war sowohl eingeladen zum Berliner Theatertreffen der Jugend 2011 - zum zweiten Mal in Folge - als auch zum Bundestreffen der Theaterjugendclubs 2011 in Lübeck.
Bisher war Yves Hinrichs u.a. zu sehen in:
- "Privatleben" von Ulrike Syha
- "Die schmutzigen Hände" von Jean-Paul Sartre
- "Drei Schwestern" von Anton Tschechow
- "Ladybird" von Wassilij Sigarew
- "Sterben" nach Arthur Schnitzler
- "Glaube Liebe Hoffnung" von Ödön v. Horváth